Pädagogische Hochschule Thurgau

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PHTG-News

Freitag 15. Januar 2010

15.01.2010 Masterstudiengang Frühe Kindheit

Die Pädagogische Hochschule Thurgau bietet neu in enger Zusammenarbeit mit der Universität Konstanz und weiteren Partnern einen konsekutiven Masterstudiengang Frühe Kindheit an und baut in diesem Bereich gleichzeitig ein Kompetenzzentrum auf. Dazu hat der Regierungsrat des Kantons Thurgau den Leistungsauftrag der PHTG entsprechend erweitert.

Regierungsrätin Monika Knill und Universitätsrektor Ulrich Rüdiger anlässlich der Vertragsunterzeichnung des neuen Masterstudiengangs.

Ernst Preisig, Rektor PHTG, erläutert die strategische Bedeutung des neuen Studiengangs.

Heinrich Wirth, Prorektor Weiterbildung und Dienstleistungen informiert über die inhaltliche Ausrichtung des Angebots.

Die Verlagsunterzeichnung im Gewitter der medialen Blitzlichter. (Bilder etf.)

 

Neben den beiden Trägerhochschulen haben weitere reputierte Institutionen ihr Kooperationsinteresse angemeldet: die Hochschule für Heilpädagogik (HfH) Zürich, das Marie-Meierhofer-Institut für das Kind (MMI) Zürich und die Universität Ulm (Kinder- und Jugendpsychiatrie). Eine weitere Vernetzung ist mit den Pädagogischen Hochschulen Graubünden und Zürich vorgesehen.


Mangel an Fachleuten im Bereich «Frühe Kindheit»
Mit diesem neuen Angebot tragen die Pädagogische Hochschule Thurgau und ihre Partner einerseits der steigenden Bedeutung Rechnung, die den ersten Lebensjahren beigemessen wird. Andrerseits ist es eine Antwort auf den erhöhten Bedarf bzw. den wachsenden Mangel an Fachleuten und Lehrpersonen, die in Fragen rund um Kleinkinder und deren Familien an Hochschulen, Fachschulen und an Berufsfachschulen Ausbildungsfunktionen übernehmen, Behörden, Ämter, Institutionen und Vereine weiterbilden und beraten sowie eine profunde Konzeptarbeit leisten können.


Zweijährige Ausbildung
Der Masterstudiengang, der erstmals mit dem Herbstsemester 2011 beginnt, richtet sich an Studierende mit einem qualifizierten Bachelorabschluss einer Pädagogischen Hochschule, einer Fachhochschule oder einer Universität in Pädagogik (z.B. Pre-Primary-Education), Psychologie, Sozialpädagogik oder einen anderen relevante Studienrichtung. Er ist auf zwei Jahre angelegt, umfasst insgesamt 120 ECTS-Punkte und wird mit dem Titel «Master of Arts» abgeschlossen. Er kann bei entsprechender Verlängerung der Ausbildungsdauer auch berufsbegleitend absolviert werden.

 

Aufbau eines Kompetenzzentrums
Das Kompetenzzentrum «Frühe Kindheit», das parallel dazu aufgebaut wird, besteht aus Professorinnen und Professoren sowie weiteren Dozierenden des Masterstudiengangs. Neben ihrer Aufgabe in der Lehre leiten sie Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf diesem Gebiet, bieten Tagungen und Weiterbildungen an, übernehmen Gutachteraufgaben und beraten Institutionen. Nach Abschluss des ersten Studiengangs sollen im Kompetenzzentrum auch Doktorierende ihre Arbeit aufnehmen.


Weitere gemeinsame Professur von PHTG und Universität Konstanz
Nachdem bereits seit 2007 eine Brückenprofessur «Erziehungswissenschaft» besteht, wird zur Realisierung des gesamten Konzeptes von der Universität Konstanz und der PHTG eine weitere gemeinsame Professur im Bereich «Frühe Kindheit» geschaffen. Zusätzlich wird die Universität Konstanz auf diesem Fachgebiet eine Juniorprofessur einrichten. Mit diesem  Ausbauschritt wird die grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Wissenschafts- und Bildungsstandort Konstanz-Kreuzlingen weiter gestärkt, wie es der vom Kanton Thurgau seit längerer Zeit verfolgten Strategie, aber auch den Zielsetzungen der Internationalen Bodensee-Hochschule (IBH) entspricht. Der Masterstudiengang und das Kompetenzzentrum «Frühe Kindheit»  werden unterstützt und begleitet von einem Beirat, der sich aus Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis zusammensetzt. (DEK/PHTG)

 

Weitere Berichte:

> NZZ Online

> Thurgauer-Zeitung

> uninews-online.de