Pädagogische Hochschule Thurgau

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Auffällig unauffällig

Auffällig unauffällige Kinder und Jugendliche: Wer bemerkt sie in der Schule?

Mittwoch, 11. Mai 2011

Campus Bildung Kreuzlingen, Aula PMS

 

Die Tagung fand im Rahmen der Intensivweiterbildung für berufseinsteigende Lehrerinnen und Lehrer statt. Eingeladen waren zudem die Praxislehrpersonen der Volksschule sowie für das Hauptreferat alle Lehrpersonen.

Das Hauptreferat hielten Prof. Dr. Ulrike Petermann und Prof. Dr. Franz Petermann vom Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation der Universität Bremen (siehe News: Kinder müssen «nerven»).

Das Thema wurde anschliessend in 8 Workshops vertieft.

Das Thema in Stichworten

Angststörungen gehören zu den häufigsten Störungen im Kindes- und Jugendalter. In der Entwicklung eines Kindes bleiben solche Störungen unentdeckt, leider sind die Folgen beträchtlich. In der Regel bildet sich die Schüchternheit bereits im Kindergartenalter aus und wird nach der Einschulung die schulische Leistungsfähigkeit erheblich verringern. Der Hauptvortrag geht auf folgende Fragen ein:

  • Ist Gehemmtheit und Schüchternheit angeboren?
  • Ändern sich die Formen sozial unsicheren Verhaltens im Kindes- und Jugendalter?
  • Was erwartet man heute von sozial-kompetenten Schülern?
  • Worin können Eltern Risikokinder (scheue Kinder) unterstützen?
  • Was kann man im Kindergarten und im Schulunterricht unternehmen, damit sozial unsichere Schüler nicht «verloren gehen»?
  • Und wenn die Probleme überhand nehmen – was ist psychotherapeutisch möglich und notwendig?

 

Bekannt geworden sind Ulrike und Franz Petermann auch im Schulbereich mit ihren Trainingsprogrammen für aggressive sowie auch sozial unsichere Kinder und Jugendliche.

Nachfolgend stellen wir allen Interessierten den Vortrag als PDF zum Download bereit.

Auffälig unauffällige Kinder (Vortragsunterlagen)
Vortrag: Auffällig unauffällige Kinder