Arbeitszeit- und Belastungsstudie von Lehrpersonen und Schulleitungen im Kanton Aargau
Im Auftrag des Departments für Bildung, Kultur und Sport des Kantons Aargau (BKS) untersucht die Studie die Arbeitszeit sowie die Belastungen von Lehrkräften und Schulleitungen in der Volksschule des Kantons Aargau. Hintergrund der Studie bilden verschiedene schulische Entwicklungen (Einführung von Schulleitungen, Heterogenität, wachsende Zahl Teilzeitpensen) sowie die geplante Einführung des Reformpakets "Bildungskleeblatt". Die Studie wird von einer Arbeitsgemeinschaft des Institut für Arbeitsforschung und Organisationsberatung Zürich, Bildungsforschung Ernst Trachsler Winterthur und der Pädagogischen Hochschule durchgeführt.
Das Untersuchungskonzept basiert auf den vorgegebenen Fragen des BKS und den geltenden Berufsaufträgen für Lehr- und Schulleitungspersonen.
Das methodische Vorgehen umfasst eine repräsentative Erhebung in 40 Schulen. Darin wird zum einen die Arbeitszeit mittels strukturierten Arbeitszeitprotokollen erfasst, zum anderen werden Belastungen von Lehrkräften und Schulleitungen mittels Fragebogen erhoben. Parallel dazu werden an den 40 Schulen Interviews mit Gruppen von Lehrkräften und Schulleitungen geführt. Schliesslich werden die Ergebnisse durch Arbeitsplatzbeobachtungen ergänzt.
Ende Oktober wird der Schlussbericht vorliegen. Daneben wird für jede der beteiligten Schulen ein schulspezifischer Bericht angefertigt. Die Ergebnisse werden ausserdem auf drei regionalen Veranstaltungen zusammen mit dem BKS präsentiert.
Laufzeit: März 2008 bis November 2008
Bearbeitung: Susanne Brüggen und Kooperationspartner
Kooperationspartner: Ernst Trachsler (Bildungsforschung Ernst Trachsler, Projektleitung), Eberhard Ulich (iafob Zürich), Miriam Nido (iafob Zürich)
Auftrag: Department für Bildung, Kultur und Sport des Kantons Aargau
