Pädagogische Hochschule Thurgau

Forschung

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Die Mehrklassenschulen im Kanton Thurgau – Erinnerungen und Erfahrungen

Die Themen des „altersdurchmischten Lernens“ und/oder der „Mehrjahrgangsklassen“ sind aus den aktuellen pädagogischen und bildungspolitischen Diskursen nicht wegzudenken. Ob es sich dabei um pädagogische Erfindung oder eher um die Wiederentdeckung einer mit der Zeit in Vergessenheit geratenen Lern- und Schulform handelt, ist auf den ersten Blick nicht ganz klar.

In Zusammenhang mit dem heutigen Trend zu vermehrter Integration, an welchen sich man­che Reformen der Volksschule letztlich orientieren (Durchlässigkeit der Oberstufe, Versuche mit der Grund- und/oder Basisstufe, die Integrativen Schulformen ISF usw.) rücken bestimmte Effekte des Lernens in Mehrjahrgangsklassen wieder ins Bewusstsein.

Nicht zuletzt im Zusammenhang mit den laufenden Versuchen auf der Basisstufe sind diese Aspekte altersgemischten Lernens wieder aktuell und in den entsprechenden Schulversuchen gewissermassen zum pädagogischen Programm geworden. Noch ist indessen nicht ganz klar, inwiefern bei diesen Versuchen auf vorhandene Erfahrungen mit Mehrklassenschulen der traditionellen Art zurückgegriffen wird oder inwiefern die altersdurchmischten Lehr-Lern-Formen unter neuen Bedingungen neu erdacht und ausgetestet werden.

Laufzeit: November 2007 – Dezember 2008

Bearbeitung: Ernst Trachsler (Projektleitung)

Auftrag/Finanzierung: Eigenprojekt PHTG

Publikation: Trachsler, Ernst. (2008). Altersdurchmischte Klassen in der Thurgauer Volksschule. Eine explorative Studie zu einer vielversprechenden Schulform zwischen Tradition und Innovation. Forschungsbericht Nr. 8. Pädagogische Hochschule Thurgau: Kreuzlingen.

Auskunft zu diesem Projekt:

 

E-Mail an Ernst Trachsler

Publikation zum Projekt: