Event-Detail

Ringvorlesung Forschung und Praxis in der Frühen Kindheit

Datum: 27.04.22
Zeit:18:30
Ort:Online

Das Kompetenznetzwerk Frühe Kindheit lädt zur nächsten Ringvorlesung der Reihe «Forschung und Praxis in der Frühen Kindheit» ein.

In der nächsten Ringvorlesung geht es um die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beziehungsweise der damit verbundenen Lockdowns auf die frühkindliche Entwicklung. Der Anlass wird von Prof. Dr. Sonja Perren moderiert und beinhaltet einen Beitrag.

Interessierte können sich hier für die Online-Durchführung anmelden. Informationen zum Zugang erhalten Sie nach erfolgter Anmeldung per E-Mail.

«Wie wirkte sich der erste Lockdown auf den Medienkonsum und die Sprachentwicklung von Kleinkindern aus? Antworten aus 13 Ländern»
Der erste Lockdown im Frühling 2020 markierte für viele Familien einen abrupten Einschnitt in den Alltag: Reguläre Betreuungsmöglichkeiten fielen weg und, wenn möglich, wurde im Home-Office, und somit oft am Küchentisch, gearbeitet. Während die Konsequenzen für Arbeitnehmer:innen und schulpflichtige Kinder intensiv diskutiert wurden, fehlen Daten, welche die Auswirkungen auf den Alltag für Kleinkinder unter drei Jahren beleuchten, noch weitgehend. Ein erster Schritt zur Schliessung dieser Forschungslücke liegt nun in Form von kürzlich publizierten Artikeln vor, in denen ein internationales Konsortium Ergebnisse zu dieser Fragestellung vorstellt: In Fragebögen machten Erziehungsberechtigte zu Beginn und am Ende des Lockdowns Angaben zur Sprachentwicklung ihres Kindes und berichteten zudem retrospektiv über die Veränderung des Alltags. Diesbezüglich lag ein besonderer Fokus auf Medienkonsum, Lesen und der Interaktion dieser Faktoren mit dem Kindesalter (acht Monate bis drei Jahre) sowie der landesspezifischen Implementierung des Lockdowns (Ausgangssperre, Vorhandensein von Freizeitangeboten und Ähnliches). Durch die Beteiligung von 13 Ländern (Deutschland, Niederlande, Frankreich, Polen, Spanien, Norwegen, Grossbritannien, Israel, Türkei, Saudi-Arabien, Russland, Kanada, USA) konnte eine breite Anzahl von Massnahmen und Kulturen erfasst und abgebildet werden. Im Vortrag werden Ergebnisse dieser Studie vorgestellt und verschiedene Möglichkeiten zur Interpretation der Resultate diskutiert.
 

Referentin
Dr. Christina Bergmann, Hochschule Osnabrück und Max-Planck-Institut für Psycholinguistik, Nijmegen (NL)

Das übergeordnete Ziel der Veranstaltungen besteht darin, die anwesenden Referierenden aus dem Kontext des Kompetenznetzwerks mit den Studierenden des Masterstudiengangs «Frühe Kindheit» in Austausch zu bringen. Interessierte Gäste sind herzlich eingeladen. Die Ringvorlesungen finden regelmässig jeweils am letzten Mittwoch der Monate Januar, April, Juni und November statt.

Übernächste Ringvorlesung
Mittwoch, 29. Juni 2022 | 18.30–20.00 Uhr | Online-Durchführung
 

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