LeMoS-con

LeMoS-con - LernMotivation von Schülerinnen und Schülern continued: weiterführende Längsschnittstudie

Projektbeschrieb

Ausgangslage und Zielsetzung

Schülerinnen und Schüler werden im Jugendalter mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert. Es stehen zentrale Entwicklungsaufgaben wie beispielsweise die Identitätsentwicklung an. Parallel dazu bewältigen die Schülerinnen und Schüler in dieser Lebensphase wichtige Übergänge: sowohl den Übertritt von der Primarschule in die Sekundarstufe I als auch denjenigen von der Sekundarstufe I in die Sekundarstufe II und damit in die Berufslehre oder in weiterführende Schulen. All dies fordert die Jugendlichen mitunter stark. Die Lernmotivation spielt im Umgang mit diesen Herausforderungen eine relevante Rolle. Sie trägt zum schulischen Wohlbefinden bei und wird als Teilbereich von Identität und Persönlichkeit betrachtet. Zudem ist sie mit ausschlaggebend dafür, was, mit wie viel Einsatz und wie erfolgreich Schülerinnen und Schüler lernen. Damit ist die Lernmotivation Voraussetzung, Begleitphänomen und eigenständiges Zielkriterium von schulischer Bildung. Die Studie «LernMotivation von Schülerinnen und Schülern continued: weiterführende Längsschnittstudie» (LeMoS-con) hat zum Ziel, heranwachsende Jugendliche rund um die schulischen Übergänge und in der Bewältigung ihrer Entwicklungsaufgaben zu begleiten. Die Studie stellt die Lernmotivation der Schülerinnen und Schülern ins Zentrum und berücksichtigt dabei verschiedene Schulfächer wie beispielsweise Mathematik und Deutsch. LeMoS-con befasst sich zudem mit Meinungen und Einschätzungen der Schülerinnen und Schüler zu ihrer generellen schulischen Motivation, zu ihrem schulischen Wohlbefinden und zur Schule allgemein. Die Forschungsergebnisse dienen dazu, vertieftes Grundlagenwissen zum Thema zu erarbeiten und daraus Konsequenzen für die Schule abzuleiten. Mit den gewonnenen Erkenntnissen sollen gezielt Aus- und Weiterbildungsangebote für Lehrpersonen (weiter-) entwickelt werden.

Stichprobe und Erhebung

Bei Studienstart beteiligten sich rund 200 Schüler/-innen an der Studie. Sie besuchten zum Zeitpunkt der ersten Erhebung im September 2019 eine vierte, fünfte, sechste oder siebte Klasse im Kanton Thurgau. Die schriftliche Befragung findet einmal jährlich statt. Geplant ist, dass die Schüler/-innen bis zum Ende ihrer Schulzeit teilnehmen. Es steht ihnen jedoch frei, früher aus der Studie auszutreten.

Bearbeitung

Iris Dinkelmann (Projektleitung)

Kooperationen

Dr. Hanna Gaspard, Universität Tübingen
Prof. Dr. Stephanie Lichtenfeld, Durham University
Dr. Kristina Loderer, Universität Augsburg
Prof. Dr. Reinhard Pekrun, University of Essex, Australian Catholic University
Dr. Elisabeth Vogl, LMU München

Besonderes

Die Studie «LeMoS-con» ist eine weiterführende Studie mit freiwillig teilnehmenden Schülerinnen und Schülern, die bereits an der Studie «LeMoS-MST» partizipiert hatten. Die Studie wurde vom Department für Erziehung und Kultur Kanton Thurgau (DEK) genehmigt und wird vom DEK begrüsst und ideell unterstützt.

Finanzierung

Eigenmittel der PHTG

Laufzeit

fortlaufend

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