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28.11.18 Ringvorlesung: Basiskompetenzen entwickeln in Mathematik und Sprache

Die 21. öffentliche Ringvorlesung «Forschung und Praxis in der frühen Kindheit» fand am Mittwoch, 28. November 2018, an der Universität Konstanz, der Partnerhochschule der Pädagogischen Hochschule Thurgau, statt. Der Abend stand unter dem Leitthema «Typische und atypische Entwicklung von mathematischen und schriftsprachlichen Vorläuferfertigkeiten: Von der Theorie zur Diagnostik und zur Förderung» und umfasste zwei Beiträge.

Im ersten Vortrag zum Thema «Vorläuferfertigkeiten des Schriftspracherwerbs: Entwicklung und Förderung in der frühen Kindheit» zeigte Julia Mock, klinische Lerntherapeutin und wissenschaftliche Mitarbeiterin, Leibniz-Institut für Wissensmedien Tübingen, die Bedeutung diverser Fähigkeiten wie beispielsweise sensomotorischer und auditiver Fähigkeiten sowie Gleichgewichtssinn, Finger- und Handgeschicklichkeit und Frustrationstoleranz auf. Dabei strich sie die Förderung mithilfe von Spielen als eine effiziente und lustvolle Möglichkeit heraus.

Im Rahmen des zweiten Vortrags zum Thema «Entwicklungsstufen und Stolpersteine auf dem Weg vom Zählen zum Rechnen», gehalten von Prof. Dr. Ursula Fischer, Juniorprofessorin für Entwicklung und Förderung in der frühen Kindheit, Universität Konstanz, wurde ein Überblick über die Entwicklung der Rechenfunktionen gegeben. Im Detail ging der Beitrag auf Erklärungskonzepte zur Zahlenverarbeitung und auf Modelle zur Zahlenverarbeitung und zur Rechenfunktion ein. Des Weiteren wurden unterschiedliche Förderprogramme diskutiert.

Literaturtipp zum Thema: «Mit 10 Fingern zum Zahlverständnis: Optimale Förderung für 4- bis 8-Jährige» von Berthold Eckstein, Vandenhoeck & Ruprecht (2011).

Text: Carine Burkhardt Bossi, Studiengangsleiterin Master Frühe Kindheit