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16.01.19 Thurgauer Lehrpersonen diskutieren Lernbeziehung

Torsten Nicolaisen hält das Impulsreferat

Rund 300 Thurgauer Lehrpersonen, Schulleitungen und Behördenmitglieder setzten sich am Mittwochnachmittag auf dem Campus Bildung Kreuzlingen mit den Themen Lernbeziehungen und Lernbegleitung auseinander. An der Thementagung, die von der Pädagogischen Hochschule Thurgau und dem Amt für Volksschule organisiert wird, wurden zu diesen Themen verschiedene Referate und 20 Workshops angeboten.

Die Beziehung zwischen Lehrpersonen und Kind stand im Fokus der diesjährigen Thementagung an der PHTG. Das Programm enthielt eine breite Auswahl an Angeboten zu den Themen Beziehungsgestaltung, Lernberatung, Lerncoaching, Lernreflexion und Lernbegleitung. Katharina Roth, Leiterin Berufseinführung, und Prof. Peter Kruijthof, Leiter Abteilung Bildung und Schule führten locker und pointiert durch den Anlass.

Priska Sieber, Rektorin der PHTG, und Beat Brüllmann, Chef Amt für Volksschule zeigten in einer gemeinsamen Begrüssung auf, wie wichtig eine gute Beziehung sein kann – nicht zuletzt auch zwischen dem Amt für Volksschule und der PHTG.

Lernbeziehung als Erfolgsfaktor
«Wenn sich Lehrpersonen auf das subjektive und emotionale Erleben der Lernenden einlassen, fördert dies in einem hohen Mass das Lernen», erklärte Torsten Nicolaisen in seinem Impulsreferat. Der Trainer für Coaching und pädagogisches Coaching zitierte Ergebnisse aus der Motivationspsychologie und der Neurowissenschaften. Die gelingende Lernbeziehung sei ein pädagogischer Dauerbrenner.

Vertiefung in der Diskussion
In den verschiedenen Workshops vertieften die Tagungsteilnehmenden ihren Interessen folgend die Thematik. Die engagierten und anregenden Diskussionen wurden auch in den Pausen weitergeführt.
Abgerundet wurde die Tagung durch einen Filmbeitrag von Markus Oertly, Dozent Medien und Informatik an der PHTG. Schülerinnen und Schüler legten ihre Sichtweise zum Thema Lernbeziehungen dar. Ein interessanter und unterhaltsamer Perspektivenwechsel.