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28.06.19 Parlamentspräsidentinnen und -präsidenten an der PHTG

Präsidien oder deren Vertretungen mit der Referentin Prof. Dr. Priska Sieber sowie den Referenten Prof. Dr. Markus Rhomberg und Christof Widmer vor der PHTG in Kreuzlingen. Foto: Mario Gaccioli

Am 28. Juni 2019 trafen sich die Präsidentinnen und Präsidenten der Internationalen Parlamentarischen Bodensee-Konferenz (IPBK) an der Pädagogischen Hochschule Thurgau, um sich über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Hochschulbereich des Kantons Thurgau zu informieren.

Die Präsidien der IPBK trafen sich am 28. Juni 2019 an der PHTG in Kreuzlingen zu einem Informationsblock samt anschliessendem Austausch.
Dabei referierte M.A. Christof Widmer, Amt für Mittel- und Hochschulen, über die grenzüberschreitende Hochschulstrategie des Kantons Thurgau, bevor die Rektorin der PHTG, Prof. Dr. Priska Sieber, die binationale Lehrerinnen- und Lehrerbildung der PHTG und der Universität Konstanz mit ihrer «Binantional School of Education» vorstellte. Auf ebenfalls grosses Interesse stiess das folgende Referat von Prof. Dr. Markus Rhomberg, Geschäftsführer der Internationalen Bodensee-Hochschule IBH, mit dem Titel «Ein Modell für Europa? Wie die IBH und ihre Hochschulen Innovationen für die Region entwickeln». Die Geschäftsstelle der IBH befindet sich in Kreuzlingen.
Im Anschluss fand ein reger Austausch über die angesprochenen Themen statt, bevor ein gemeinsames Mittagessen im Hotel Drachenburg in Gottlieben den Anlass abrundete.

Der Kanton Thurgau hat dieses Jahr den Vorsitz der Internationalen Parlamentarischen Bodensee-Konferenz (IPBK) inne und richtete deshalb das Treffen der Präsidentinnen und Präsidenten der IPBK am 28. Juni 2019 aus.

Die IPBK hat zum Ziel, die Anliegen der Bevölkerung im Bodenseeraum aufzunehmen, die Standortattraktivität der Region zu erhöhen und die natürlichen Lebensgrundlagen nachhaltig zu sichern. Ausserdem fördert die IPBK den Meinungsaustausch und die Zusammenarbeit zwischen den Parlamenten und mit den Regierungen. Die IPBK behandelt Themen der gesamten Bodenseeregion wie Bildung, Energie, Forschung, Gesundheit, Gewässerschutz, Kultur, Sicherheit, Soziales, Tourismus, Umwelt, Wirtschaft und Arbeit oder Verkehr. Es können Arbeitsgruppen eingesetzt werden, die der Konferenz Bericht erstatten und allenfalls eine Resolution vorschlagen.