News-Detail

25.11.19 Herbstmeeting Kompetenznetzwerk Frühe Kindheit 2019

Das Kompetenznetzwerk Frühe Kindheit der Pädagogischen Hochschule Thurgau und der Universität Konstanz organisiert jährlich eine Veranstaltung, an der sich Personen aus dem Bereich der Frühen Kindheit miteinander vernetzen und ihr Wissen austauschen. Dieses Jahr hat sich das Institut für Hebammen am Departement Gesundheit der ZHAW in Winterthur als Gastgeber zur Verfügung gestellt. Die Veranstaltung fand am 21. November 2019 zum Thema «Too much, too soon – too late, too little – Wann greifen wir ein?» statt.

Am diesjährigen Netzwerktreffen waren nebst den Partnerinnen und Partner des Kompetenznetzwerks auch weitere interessierte Personenkreise aus Gesundheit und Bildung eingeladen. Der Einladung sind mehr als 95 Personen gefolgt.

Das Spannungsfeld zwischen der zu frühen und zu häufigen Intervention einerseits und der zu späten oder zu seltenen Intervention andererseits stellt für alle Akteurinnen und Akteure im Gesundheits-, Sozial- und Bildungsbereich eine ständige Herausforderung dar. Das Herbstmeeting ermöglichte einen Austausch und eine Vernetzung der in diesen Bereichen Tätigen zu den folgenden Fragen:

  • Inwiefern wirkt sich die soziale und gesundheitliche Chancenungleichheit auf die Sprache, auf die Bewegung und generell auf die Entwicklung der kognitiven Fähigkeiten eines Kindes aus?
  • Was ist das richtige Mass an Unterstützung? Wann müssen wir intervenieren?
  • Welche Chancen und Herausforderungen beinhalten Netzwerke in den Frühen Hilfen bzw. Hebammennetzwerke?

Aus Praxis- und Forschungsperspektive wurde am Herbstmeeting zu den Themen «Über- und Unterversorgung» aus der Sicht der Geburtshilfe, aber auch anderer frühkindlicher Bereiche diskutiert und präsentiert. Das Herbstmeeting zeigte auf, dass die Forschung wichtige Erkenntnisse für die Praxis liefert, dass aber gesellschaftliches und politisches Engagement für eine gelingende Umsetzung unabdingbar sind.