Die Ausstellung «Auf der Suche nach der Wahrheit. Wir und der Journalismus» befasst sich mit Themen wie Information, Informiertheit und Falschinformationen. Sie lädt dazu ein, die Rolle des Journalismus besser zu verstehen und Informationen kritisch einzuordnen. Allgemeine Informationen zur Ausstellung finden Sie unter www.suchewahrheit.ch.
Worum geht es?
Informiert zu sein und Fakten einordnen zu können, ist zentral – gleichzeitig ist es durch Internet und Social Media schwieriger geworden, Herkunft und Glaubwürdigkeit von Informationen zu prüfen. Die Ausstellung gibt Einblick in journalistische Arbeitsweisen und unterstützt dabei, sich im Spannungsfeld von Information und Desinformation besser zu orientieren.
Das erwartet Sie
Die Ausstellung ist spielerisch und partizipativ angelegt: Besucherinnen und Besucher checken mit einem Badge ein, sammeln in der Ausstellung Punkte und erhalten am Schluss einen Presseausweis. An verschiedenen Quiz-Posten setzen sie sich unter anderem mit Fakten und Falschinformationen auseinander, erleben einen Newsroom (Escape-Room) und erhalten Einblicke in journalistische Recherchen.
Für wen?
Die Ausstellung kann als Privatperson besucht werden und ist kostenlos sowie offen für alle Interessierte. Ein Besuch ist ohne Anmeldung möglich.
Die Ausstellung eignet sich zudem für Lehrpersonen sowie für den Besuch ganzer Schulklassen, insbesondere der Sekundarstufe I und II.
Wenn Sie mit Ihrer Schulklasse die «Ausstellung Auf der Suche nach der Wahrheit» besuchen möchten, können Sie über das Reservationstool direkt einen Termin buchen. Für Schulklassen dauert der Besuch der Ausstellung in der Regel rund zwei Stunden. Unterlagen für Lehrpersonen finden Sie hier.
Für den Besuch mit Schulklassen wird ein Kostenbeitrag von CHF 60.– pro Klasse erhoben.
Einen Überblick über alle Veranstaltungen für Schulen sowie den Wettbewerb finden Sie hier.
Die Ausstellung ist an den folgenden Samstagen von 10.00 bis 15.00 Uhr geöffnet:
25. April | 9. Mai | 30. Mai | 6. Juni | 13. Juni 2026
Vernissage
Datum: 22. April 2026
Zeit: 19.00–20.30 Uhr
Ort: PH Thurgau, Kreuzlingen
Raum: M 107
Einführung für Lehrpersonen
Die Ausstellung eignet sich gut für einen Besuch mit einer Schulklasse der Sekundarstufen I und II.
Für Lehrpersonen, die sich im Voraus informieren möchten, bieten wir zwei Einführungstermine an:
29. April 2026, 17.00 bis 18.00 Uhr, weitere Informationen, Anmeldung
11. Mai 2026, 18.00 bis 19.00 Uhr, weitere Informationen, Anmeldung
Die Teilnahme an einer Einführung ist freiwillig.
Wie erkennen Kinder und Jugendliche, was verlässlich ist – und wie begleiten wir sie dabei?
Die Begleitveranstaltung bietet Hintergrundinformationen sowie konkrete Umsetzungsideen für den Unterricht und richtet sich an Lehrpersonen der Zyklen 1–3. Nach dem Input wählen Sie eine Workshopsession und besuchen im Anschluss die Ausstellung.
Datum
Mittwoch, 22. April 2026
Ort
PH Thurgau
Podiumsdiskussion: Medien und Information im Kanton Thurgau – Wo stehen wir?
Datum
1. Juni 2026, 18.30 bis 19.45 Uhr, Raum M 107
Qualitätsjournalismus ist für eine Demokratie unerlässlich. Zugleich steht Qualitätsjournalismus unter hohem Druck. Werbeeinnahmen als klassische Einnahmequelle fliessen immer mehr an grosse Tech-Konzerne. Was heisst das für Journalismus im Kanton? Die Frage beschäftigte auch schon mehrfach das Thurgauer Parlament. Im Rahmen der Ausstellung «Auf der Suche nach der Wahrheit. Wir und der Journalismus» greifen wir die Frage auch an der PHTG auf.
Nach einem Kurzinput von Johanna Burger zum Thema «Stand, Aufgabe und Bedeutung des Lokaljournalismus» diskutieren:
Johanna Burger, Medienwissenschafterin FHGR mit Schwerpunkt Lokaljournalismus
David Angst, Chefredaktor Thurgauer Zeitung
Peter Bühler, Stefan Leuthold, Gabriel Macedo: Kantonsräte, die im Bereich medialer Versorgung im Kanton Thurgau besonderes Interesse haben
Sabina Peter Köstli, Gemeindepräsidentin Hüttwilen, Kantonsrätin
Moderation: Thomas Merz, PH Thurgau
Kooperationspartner: Think Tank Thurgau
Für die Planung des Apéros sind wir dankbar um eine Anmeldung bis 28. Mai 2026.
Foto: Daniel Maurer@Journalistory.ch