Forschungsstelle Medienpädagogik

Forschungsstelle Medienpädagogik

Die digitale Transformation in der Schule schreitet rasant voran. Vielerorts zeigen sich innovative Entwicklungen, werden Weichen in Richtung Zukunft gestellt und im Rahmen von Schulentwicklung Change-Prozesse angestossen. Phänomene im Bereich Medien und Informatik sind heute Bildungsgegenstand im Sinne des Lehrplans, aber auch Kollaborations-, Kommunikations- und Gestaltungsmittel, Impulsgeber für neue, selbstbestimmte Formen des Lernens. Sie bieten Möglichkeiten, Lernprozesse zu analysieren und Lernzuwachs sichtbar zu machen, und sie fordern dazu heraus, zentrale Bildungsanliegen wie Selbstbestimmung, Verantwortung und Handlungsfähigkeit im Blick zu behalten.

Makerspaces gelten als innovative Lernumgebungen für eigenverantwortliches, kreatives und kollaboratives Arbeiten mit analogen und digitalen Technologien. Immer mehr Schulen machen sich auf den Weg und wagen erste Experimente im Bereich Making.

campusTV ist das derzeit einzige hochschul-journalistische Videoformat in der Schweiz, das in regelmässigen Abständen Sendungen produziert. Das Entwicklungsprojekt «Medienkompetenz durch Medienproduktion» ist ein Leitfaden für Lehrpersonen.

NaTech digital bietet Projektwochen für Schulen an, bei denen das Experimentieren, Tüfteln und Erfinden im Zentrum stehen. Naturwissenschaftliche und technische Themen werden dabei mit Medien und Informatik verknüpft. 

Der Begriff Nachhaltigkeit beschreibt eine systemische Perspektive auf gesellschaftliche Transformations- und Entwicklungsprozesse, die die Zukunftsfähigkeit des Verhältnisses von Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft reflektiert. Diskurse aus der Perspektive BNE greifen Mediatisierung vermehrt auf.

Das Lehrmittel Connected 3 (Klasse 7) ist seit Juni 2020 an Schulen im Einsatz. Connected 4 (Kl. 8/9) ist im Juni 2021 erschienen und wird im Schuljahr 2021/22 zum ersten Mal im Unterricht verwendet.
 

Forschungsverständnis

Dieses spannende und dynamische Umfeld ist Gegenstand des interdisziplinären ForschungsLabs Medienpädagogik - Digitalisierung - Schule. Das Lab richtet den Fokus auf die Praxis, greift relevante Bedürfnisse und Fragestellungen auf, bearbeitet sie mit wissenschaftlichen Methoden und entwickelt theorie- und empiriebasierte Lösungen und Produkte, die gezielt für die Bedarfe der Volksschule aufgearbeitet werden. Das ForschungsLab Medienpädagogik strebt einen konsequenten Theorie-Praxisbezug an. Es versteht sich als kritischer Beobachter und Impulsgeber mit dem Ziel, die optimale Rahmenbedingungen für Bildung in der Volksschule unter den Vorzeichen des digitalen Wandels zu schaffen. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit Forschenden, Lehrpersonen und Schüler*innen auf Augenhöhe.

Aktivitäten und Projekte

Die Aktivitäten des Forschungslabs sind anschlussfähig an nationale und internationale Diskurse. Vor diesem Hintergrund werden insbesondere Formen der hochschul- und ländergreifenden Kooperation gepflegt. Arbeitsschwerpunkte sind u.a. die Entwicklung einer Fachdidaktik Medien und Informatik (z.B. durch Mitarbeit an Lehrmitteln), innovative Lernumgebungen zur Förderung von 21st Century Skills (Schwerpunkt Making), Kreativitätsförderung (AG Kreativität und informatische Bildung), Aktive Medienarbeit und Filmbildung sowie Sprachförderung durch Film- und Theaterarbeit. Das Netzwerk (medienpädagogische) Praxisforschung verfolgt zudem das Ziel einer forschungsmethodologischen Weiterentwicklung des Praxisforschungsansatzes.

Wissenschaftliche Nachwuchsförderung

Das ForschungsLab Medienpädagogik – Digitalisierung – Schule bietet Studierenden Anschlussmöglichkeiten für Diplom- und Masterarbeiten sowie Mitarbeitenden der PHTG Gelegenheiten zur Weiterqualifikation.

Kontakt

Prof. Dr. Björn Maurer
Leiter Forschungsstelle Medienpädagogik
+41 (0)71 678 57 73
bjoern.maurer(at)phtg.ch
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Quicklinks

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Kontakt

Pädagogische Hochschule Thurgau
Unterer Schulweg 3
Postfach
CH-8280 Kreuzlingen 1
Telefon +41 (0)71 678 56 43
E-Mail pfw.sekretariat(at)phtg.ch
 

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